SSD kaufen: Schnell ist nicht gleich spürbar

Die Werbezahl ist die sequenzielle Leserate — genau die Zahl, die du im Alltag am seltensten spürst. Wichtiger sind Bauart, Kapazität und ob ein DRAM-Cache verbaut ist.

NVMe, SATA oder Festplatte?

Fürs System immer NVMe. SATA-SSDs lohnen nur, wenn kein M.2-Steckplatz frei ist. Klassische Festplatten haben ihren Platz weiterhin beim reinen Archivieren großer Datenmengen.

DRAM-Cache und Dauerlast

Ohne DRAM-Cache bricht die Schreibrate ein, sobald der Pufferspeicher voll ist — beim Kopieren großer Ordner deutlich spürbar. Wer regelmäßig viel schreibt, achtet zusätzlich auf das Schreibvolumen (TBW).

Kapazität lieber großzügig

Eine fast volle SSD wird langsamer. Plane etwa 20 % Reserve ein — der Aufpreis von 1 auf 2 TB ist meist kleiner als der spätere Ärger.

Kurz-Checkliste

  • Systemlaufwerk: NVMe mit DRAM-Cache
  • M.2-Steckplatz und PCIe-Generation prüfen
  • Rund 20 % Kapazität frei lassen
  • Kühlkörper, wenn das Mainboard keinen mitbringt

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